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Brustvergrößerung

Eine Form der Augmentation. Brustvergrößerungen sind seit den 1960ern gebräuchlich. Sie werden in der Regel unter Vollnarkose und stationär vollzogen. Implantate werden mit Silikon oder einer Kochsalzlösung gefüllt. Früher gebräuchliche Substanzen wie Hydrogel oder Sojaöl werden heute abgelehnt. Die Implantate werden über eines der folgenden drei Schnittverfahren vor oder hinter dem Brustmuskel platziert: axillärer (in der Achselhöhle), inframamärer (Umschlagfalte unter der Brust) und mamilärer Schnitt (um die Brustware herum). Allen Verfahren ist gemein, dass etwaige Narben in natürlichen Falten oder dem Rot der Brustwarze verschwinden. Allgemeine Probleme sind die Gefährdung der Stillfähigkeit, die Erschwerung der Krebsvorsorge (Mammographie), und das Risiko einer Kapselfibrose (Abwehrreaktion gegen Fremdkörper). Vorteile der Kochsalzlösung: Sie wird erst nach Einsetzung des Implantats eingefüllt; der Schnitt kann also noch kleiner erfolgen. Sie ist eine für den Körper ganz und gar ungefährliche Substanz. Nachteile der Kochsalzlösung: Es gluckert. Das gesundheitlich bedenklichere Silikon kann sich dank seiner neuerdings kohäsiven Struktur beim Platzen des Implantats nicht mehr in den Körper ergießen.
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