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Liposuktion

Das Verfahren ist seit den 1970ern gebräuchlich. Es kommt bei Diät- und Fitness-resistenten Fettdepots (meist am Bauch und Kinn, an Oberschenkel und Oberarmen) zur Anwendung. Heute fällt die Wahl meist auf die Tumeszenzmethode - auch ?feuchte Fettabsaugung? oder ?Hydroliposuction? genannt ? bei der ein Gemisch aus einer Kochsalzlösung, dem Lokalanästhetikum Lidocain und dem Blutungshemmer Adrenalin in die entsprechende Körperpartie eingefüllt wird. Die Kochsalzlösung bewirkt, dass das Fettgewebe sich löst und über kleine Kanülen abgesaugt werden kann. Je feiner die Kanülen, umso geringer die Gefahr, dass angrenzendes Gewebe, Nervenstränge und Blutgefäße in Mitleidenschaft gezogen werden. 4 (Lokalanästhesie)-6 (Vollnarkose) Liter sind das absolute Maximum, da ein höheres Absaugvolumen zu einer übermäßigen Kreislaufbelastung führen kann. Nach der OP stabilisiert kompressive, stützende Kleidung das Ergebnis.
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