Das Hauskaninchen
Die domestizierte Form des Wildkaninchens ist das Hauskaninchen. Das Kaninchen ist ein relativ junges Haustier. Die bewusste Züchtung des Kaninchens ist erst seit dem späten Mittelalter bekannt. Zu Beginn galten die Kaninchen eher als Nutztiere. Sie wurde also nicht als Heimtier genutzt, sondern in Käfigen gehalten und zum Essen geschlachtet. Aber auch sonst waren die Kaninchen damals ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, denn ihre Felle wurden für Pelzimitate genutzt und auch die Angora-Wolle spielte eine wichtige Rolle. Durch die verschiedenen Züchtungen gibt es unzählige Rassen von Kaninchen.Kaninchen sind Pflanzenfresser und sollten deshalb auch entsprechend ernährt werden, da es sonst lebensgefährlich für die Tiere werden kann. Heu und Wasser sollten deshalb die grundlegende Nahrung bilden. Frischfutter sollte ihnen auch zur Verfügung stehen. Dabei im besonderen Fenchel, Möhren, Äpfel oder Feldsalat. Wichtig ist auch, dass die Kaninchen viel regelmäßige Pflege und auch Zuneigung benötigen. Zu weiteren Grundbedürfnissen von Hauskaninchen zählen auch der Sozialkontakt zu Artgenossen, Bewegung, Nagen, Graben, Abwechslung, Ruhepausen und abwechslungsreiche Nahrung. Wer sich als ein Hauskaninchen zulegt, sollte genau bedenken, ob er es artgerecht halten kann.
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