Geschlossene Immobilienfonds in Österreich: die Marktsituation
Österreich bildet geographisch die Brücke zwischen West- und Osteuropa. Dies macht unter anderem den Reiz dieses historischen Landes aus.Auch die wirtschaftlichen Rahmendaten dieses Landes lassen positive Erwartungen wecken. Die Arbeitslosigkeit liegt gering bei 4,8%. Auch das BIP stellt sich mit 28.900uro positiv dar. Das Wirtschaftswachstum stieg im Jahr 2004 um 2,3% an und ist stabil.
Gerade im Bereich der geschlossenen Immobilienfonds gewinnt Österreich mehr und mehr an Bedeutung und hat sogar Holland von dem zweiten Platz verdrängt. 2004 betrug das Volumen am Gesamtmarkt 0,35%. Dies mag gering erscheinen, doch summiert sich immerhin ein Fondsvolumen von 798 Mio. Euro.
Besondere Beachtung findet die Stadt Wien mit ihren architektonisch wunderschönen Gebäuden. Als Drehscheibe Europas finden sich in der österreichischen Hauptstadt viel Dependencen namhafter Unternehmen. Der Büromarkt mit 9,4 Mio. qm zeigt ein hohes Entwicklungspotential und überzeugt die Mieter vor allem durch die äußerst geringen Mieten.
Im Durchschnitt liegt die Miete in Wien gerade einmal bei 12 Euro pro Quadratmeter.
Diese geringen Mieten haben vor allem historische Gründe, wonach die Höhe der Miete weitervererbt wird. Auch die Leerstandsrate ist von 6,4% im Jahr 2003 nochmals auf 6,0% im Jahr 2004 gesunken. Wenige Neubauten und günstige Mieten der alten Objekte regen eine erhöhte Nachfrage ausländischer Investoren an.
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