Risikolebensversicherung

Die Risikolebensversicherung ist nicht in dem Sinne eine private Rentenversicherung sondern eher eine Ergänzung dazu. Eine Risikolebensversicherung kann als eine Vorsorge-Versicherung begriffen werden, ähnlich der Berufsunfähigkeitsversicherung, die auch als Ergänzung zu einer Risikolebensverischerung angeboten wird. Die Versicherungssumme ist bei einer Risikolebensversicherung frei wählbar, als Richtwert gilt aber das drei- bis fünffache Bruttojahresgehalt des Versicherten.



Eine Risikolebensversicherung sichert die Hinterbliebenen im Todesfall des Versicherten ab. Gerade für junge Familien und Geschäftspartner bietet sich eine Risikolebensversicherung also an. Die Policen gibt es in der Regel in zwei Varianten, einmal für Einzelpersonen, es können aber auch "verbundene Leben", beispielsweise Ehepartner, versichert werden. Dabei erhält im Todesfall eines der Versicherten der der bezugsberechtigte die versicherte Leistung. Auch als Absicherung von Krediten kann eine Risikolebensversicherung sinnvoll sein.

Die Beiträge einer Risikolebensversicherung sind in der Regel gebunden an Faktoren wie Alter und Gesundheitszustand des Versicherten, seines Berufes, der Laufzeit der Versicherung. Nicht zuletzt spielen auch die Versicherer eine Rolle – die Beiträge können erheblich variieren, es empfiehlt sich also ein Vergleich.

Mit einer privaten Rente wie Rürup- oder Riester-Rente, einer Berufsunfähigkeitsversicherung kombiniert ist die Risikolebensversicherung ein letzter Baustein zur Absicherung sowohl im Alter als auch - im Todesfall- der Hinterbliebenen.
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