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Funktionsweise eines offenen Immobilienfonds

Offene Immobilienfonds beruhen auf denselben Prinzipen wie andere offene Investmentfonds.

Das Management des Fonds investiert in eine Vielzahl von Immobilienobjekten, welche meist gewerblich sind. Diese Objekte werden teilweise saniert, teilweise gut vermarktet, so dass am Ende zum einen lukrative Mieteinnahmen mit langfristigen Mietverträgen und eine Wertsteigerung des Objektes stehen. Es kann auch teilweise in die Finanzierung des Baus eines Objektes investiert werden. Der offene Immobilienfonds kann sich jederzeit von Immobilien trennen und neue in den Fonds aufnehmen, so dass ein flexibles Reagieren auf den Markt zeitnah möglich ist. In der Regel hält ein Fonds weit mehr als 50 Objekte zur selben Zeit.

Neben der Vielzahl an Gebäuden zeichnen sich offene Immobilienfonds durch eine Vielzahl von Anlegern aus. Im Gegensatz zu geschlossenen Immobilienfonds gibt es keine Begrenzung der Anleger oder der Anteile, die verkauft werden.

Interessant für den Anleger sind offene Immobilienfonds vor allem wegen der Möglichkeit die Anteile zum börsenaktuellen Tageskurs an das Fondsmanagement zurück zu geben.

Das angelegte Kapital wird von einer Kapitalanlagegegesellschaft treuhänderisch verwaltet und unterliegt strengen Richtlinien. Näheres dazu erfahren sie im Bereich Rechtliches.
Der Anlageerfolg, auf dem schließlich die Renditen beruhen setzt sich aus der Wertsteigerung der Objekte, Zinsen, sowie Mieteinnahmen zusammen. Auch die steuerlichen Einsparungen werden an den Anleger weitergegeben.
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