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Risiken eines offenen Immobilienfonds

Gerade in letzter Zeit haben die offenen Immobilienfonds den Weg in die Medien gefunden und Unsicherheit und Zweifel gestreut. Einen Hintergrundbericht zu der Schließung eines offenen Immobilienfonds 2005 finden Sie hier.

Wieviel Risiko steckt tatsächlich in der bislang als absolut sicher gehandelten Anlagevariante? Welche Risiken lassen sich eindämmen und erkennen?

Nach wie vor überzeugen offene Immobilienfonds trotz aller Aufruhr mit einem vergleichbaren hohen Wert an Sicherheit, eines der größten Vorteile. Allerdings sollte man sich nicht allein auf die Hochglanzprospekte und Versprechen der Anbieter Verlassen.

Ein Risiko in sämtlichen Immobilienbereichen sind die sinkenden Mieten bei steigenden Leerstandsraten. Ein Objekt fährt nur dann Gewinne ein, wenn der Leerstand gering ist und die gezahlten Mieten stabil bleiben. Aufgrund demografischer Veränderungen, einem wachsendem Trend zu Telearbeitsplätzen und der Schaffung immer neuer Büroflächen, muss ein Objekt heutzutage über eine hervorragende Lage und gute Ausstattung verfügen, um auf dem stark umkämpften Markt Bestand haben zu können.

Bei Auslandsinvestitionen kommt zu dem Leerstandsrisiko das Währungsrisiko hinzu, jedoch muss dieses in jedem Fall auf 30% begrenzt sein.

Ein Nachteil der offenen Immobilienfonds sind die hohen Kosten und Gebühren, welche die Gesellschaften einfordern. Was ein offener Immobilienfonds tatsächlich kostet, erfahren Sie hier.

Das Risiko lässt sich eindämmen, indem man sich vor der Investition in offene Immobilienfonds Auskunft über folgende Punkte verschafft und Risiken abwägt:
  • Investitionsquote
  • Vermietungsquote
  • Mietstruktur
  • Alter der Immobilien
  • Qualität des Managements
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